Posts mit dem Label Tourismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tourismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 19. November 2014

Summer Flashback

Gerade jetzt, bei dem schlimmen Regen, der Mailand die vergangenen Wochen heimgesucht hat, vermisse ich den Sommer. Zugegeben im Süden Deutschlands, war das Wetter in diesem Sommer auch nicht berauschend, aber dennoch war alles so schön grün und manchmal kam sogar auch die Sonne durch. Wie bei meinem Ausflug in die Wachau in Österreich. Die Region ist wirklich einzigartig und wunderschön mit den Weinhängen und den kleinen Städten und Dörfern, die sich an der Donau entlang reihen. Mich hat es es einfach in jeder Hinsicht verzaubert: landschaftlich, kulturell und kulinarisch.
Ein besonderes Highlight war für mich das Städtchen Dürnstein. Es liegt auf einem kleinen Berg am Rande der Donau. Durch den Blick auf die Donau und die kleinen Straßen mit den idyllischen Häusern am Hang entlang wirkt die Stadt beinahe malerisch.
Ein kleiner Tipp ist der Grillabend jeden Donnerstag im Sommer im Relais Chateaux Schloss Hotel Dürnstein. Für ca. 30 Euro pro Person kann man ein wunderbares Grillerlebnis genießen mit tollem Blick, frisch zubereiteten Jakobsmuscheln, Steaks und anderen Köstlichkeiten.
Auch wenn es in der Gegend sehr ländlich ist, kommt garantiert keine Langeweile auf. Denn allein schon die Landschaft zu genießen und die kleinen Städte an der Donau zu erkunden kann ein wunderbares Erlebnis sein. Für wenig Geld findet man sehr individuelle und schöne Hotels, sowie kleine Restaurants mit regionalen Spezialitäten und natürlich herrlichen Weinproben an jeder Ecke.

Nichts wie hin also im nächsten Sommer. Mit Vorfreude auf den gebuchten Urlaub im Sommer übersteht jeder den grauen Winter :)









Mittwoch, 12. November 2014

Stadt mit Herz?

Ich bin ja zugegeben ein riesengroßer Italien-Fan. Zum einen, weil ich einfach mit diesem Land aufgewachsen bin und zum anderen, weil ich die Lebensart und die malerische Schönheit Italiens genieße.
Ich war schon vorher öfters mal in Mailand, allerdings nur für maximal 2 Tage. Jetzt bin ich seit circa anderthalb Monaten in Mailand und ich muss wirklich sagen: ich tue mich mit dieser Stadt schwer. Die ganze Zeit frage ich mich warum? Mit Hong Kong bin ich direkt warm geworden, in London habe ich mich wohlgefühlt auch in Shanghai, in München und in vielen weiteren Städten. Aber dass ich eine Stadt wirklich nicht für mich entdecken kann, ist mir neu und ich frage mich einfach warum.
In den ersten Tagen hackt man natürlich alles an Sehenswürdigkeiten und Places to be ab und dann irgendwann nachdem man alles erkundet hat beginnt der Alltag. Und gerade im Alltag wachsen mir Städte besonders ans Herz. Man geht seinen Aufgaben nach, trifft neue Leute und fängt an in der Stadt wirklich zu leben und sie nicht nur zu besuchen.
Doch ich habe immer noch das Gefühl: ich bin zu Besuch. Vielleicht ist es die Hektik, die alle Menschen hier in sich tragen, oder auch der zu beobachtende Egoismus und die Rücksichtslosigkeit vieler Menschen hier. Ein anderer Grund könnte die Achtlosigkeit sein, die die Bewohner der Stadt an den Tag legen. Achtlos wird der Müll auf die Straßen geworfen, dauernd wird man angerempelt und egal ob du italienisch sprichst oder nicht, du musst es verstehen. Wenn man Mailänder fragt, ob sie ihre Stadt mögen, so antworten sie meistens: "Arbeiten hier ist toll, wohnen leider nicht". Und genau das kann man auch beobachten: Am Wochenende fliehen alle Mailänder an die Seen oder in die kleinen Städtchen um Mailand herum und die Touristenschwärme schwirren herein. Alle kommen für ein Wochenende oder maximal eine knappe Woche, besuchen die schönen Plätze und genießen das italienische Essen. Natürlich gibt es wunderschöne Orte, dennoch vermittelt mir die Stadt als Ganzes kein Gefühl.
Es ist schwierig in Worte zu fassen, warum ich nicht mit dieser Stadt warm werden kann. Mir fehlt wohl einfach das Herzblut in der Stadt. Klar, es ist die Stadt der Mode, des Aussehens und der Top Designer. Und ich liebe Mode, keine Frage. Doch begleitet wird Mode und Aussehen von einem hässlichen Begleiter: der Oberflächlichkeit. Und genau das strahlt Mailand für mich aus. Auf den ersten Blick ist die Stadt schön und elegant, doch wenn man einen tieferen Einblick erhält, dann fällt mir der italienische Charme, das Herz, das ich aus allen anderen italienischen Städten kenne und liebe.

Montag, 10. November 2014

Milano

Sorry für meinen verspäteten Fotos. Es gab noch ein kleines Drama: Ich hab meine Sim-Karte mit den ersten Mailand Fotos verloren... Ich bin wirklich traurig, da die Fotos wirklich schön waren und meine ersten Eindrücke von Mailand vermittelt haben. Naja, ändern kann ich es leider nicht, deshalb gibt es heute Fotos, die ich in den letzten Tagen aufgenommen haben. Ich hoffe sie gefallen euch :)


Pinakothek de Brera


Die Mailänder Skala


Galleria Vittorio Emanuele II


Der Dom bei Nacht


Via della Spiga - die teuerste Straße Mailands 






Museo Poldi Pezzoli 





Die Dom Terrassen und Mailand von oben





Sonntag, 1. Juni 2014

Man Mo Temple

So noch ein Update meiner Asienreise. Diesmal möchte ich euch Fotos vom Man Mo Temple zeigen. Von außen ist das Temple-Gebäude eigentlich sehr unscheinbar und geht zwischen den ganzen Hochhäusern an der Hollywood Road total unter. Sobald man den Tempel allerdings betritt ist es als ob man sich plötzlich in einer anderen Welt befindet. Alles ist in leichtem und wohlriechenden Nebel getaucht, durch die vielen entzündeten Räucherstäbchen. Der ganze Tempel ist erfüllt von leichten Raunen, durch die vielen gesprochenen Gebete. Ich hätte ewig bleiben können.
Auch die Gegend um den Tempel herum ist sehr sehenswert, weil es überall so kleine Märkte sind auf denen echt urigen typisch chinesischen Mitbringseln findet. Außerdem ist die Hollywood Road gesäumt von kleinen Boutiquen und Cafés. SOHO ist mein persönlicher Lieblingsstadtteil.
Next Stop Singapur - seid also gespannt ihr Lieben.

xxx golddustmagic











Samstag, 10. Mai 2014

Halong Bay

Hallo ihr Lieben,

Hier ein weiterer Post zu meiner Vietnam Reise. Nach der aufregenden und chaotischen Großstadt haben wir uns etwas Ruhe in der Halong Bucht gegönnt. Wir haben zwar nur eine Nacht auf einem Boot in der besagten Halong Bucht verbracht, aber trotzdem war selbst diese kurze Zeit ein unvergessliches Erlebnis. Halong Bay liegt etwa vier Autostunden von Hanoi. Für uns Europäer wären es auch eigentlich nur eineinhalb, aber da die Straßen mehr so Feldwege sind dauert die Fahrt im gefühlten Schritttempo etwas länger.
In der Bucht sind wir dann an Bord gegangen, denn eine Bucht muss selbstverständlich vom Boot aus erlebt werden. Die Boote waren wirklich sehr schön, vor allem weil nur circa 16 Menschen auf dem Boot gewohnt haben und man nicht so dieses Massentourismus-Gefühl hatte.
Trotzdem war es erschreckend zu sehen, wie viele Touri Boote tatsächlich in dem zum Unesco Weltnaturerbe erklärten Halong Bay rumgefahren sind. Die ersten Spuren des Massentourismus und der Verschmutzung der Weltmeere generell sind schon zu sehen. Das Wasser war an keiner Stelle klar und streckenweise schwammen ganze Müllfelder um das Boot. Ich hätte nicht mal den kleinen Zeh ins Wasser strecken wollen. Es hat mich wirklich sehr traurig gemacht, wie sehr die Weltmeere und die eigentlich wirklichen Naturwunder von den Menschen mit Füßen getreten werden. Gerade an solchen wunderschönen Orten merkt man, wie wir Menschen unser eigenes Paradies zumüllen.
Trotzdem war die Zeit auf dem Boot wirklich beeindruckend, vor allem dann als es dunkel wurde. Die vielen verschiedenen Inseln, um die man herumgefahren ist, waren einfach einzigartig. Leider war es sehr neblig, aber ich hoffe euch gefallen die Fotos trotzdem.

xxx golddustmagic













Donnerstag, 1. Mai 2014

Großstadt Hanoi

Auch wenn der Vietnam Krieg in Hanoi vielen Narben hinterlassen hat versuchen die Bürger der Stadt mit bewundernswerter Zielstrebigkeit und Fleiß die Wirtschaft und die Infrastruktur nach vorne zu bringen. In Hanoi blickt man nicht zurück. Nicht mal die tausenden Motorrollerfahrer blicken in den Rückspiegel.  Das verursacht zwar so manchen Unfall, aber in Vietnam gibt es nur einen Weg und der geht nach vorne, auch wenn er oft steinig ist. Modernisierung und Innovation stehen an erster Stelle und dafür sind die Bürger bereit, in den Grenzen des Kommunismus, alles zu geben. Hier ein paar Bilder einer sehr dynamischen und nie ruhenden Stadt auf der Überholspur.